Literatur Update 2012

Ab jetzt gibt es alle Geschichten über den Stadtalltag in voller Länge -
druckfrisch und auch direkt im Netz:

Das Buch können Sie bei uns
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oder hier beim Stellwerck-Verlag bestellen.
(9,90 €, ISBN: 978-3-941949-02-7) 

Das eBook gibt es für 3,99 € hier!

 

 
Literatur Update 2012



Wir laden Sie herzlich ein zur LITERATUR UPDATE 2012 - Preisverleihung an Kenah Cusanit im Rahmen des Erlanger Poetenfests

Samstag, 25.08.2012
16 Uhr im Senatssaal im Schloss (1. OG)
Schlossplatz 4, 91054 Erlangen

Begrüßung und Verleihung des ersten Preises: Norbert Tessmer (Literaturstiftung Bayern, Vorsitzender STADTKULTUR, 2. Bürgermeister der Stadt Coburg) 
Laudatio: Kerstin Specht, Bühnenautorin, Juryvorsitzende
Lesung: Kenah Cusanit

Außerdem präsentieren wir die Anthologie mit den 10 besten Texten! Druckfrisch vom jungen Würzburger Stellwerck-Verlag und direkt im Netz als eBook von neobooks

zur Pressemitteilung

 
Literatur Update 2012



Die 10 ausgezeichneten Autorinnen und Autoren des Prosawettbewerbs heute.gestern.morgen der Literaturstiftung Bayern im Porträt, inklusive Leseprobe - diesmal "last, but not least": Anja Zeltner

  "Bei meinen Geschichten ist mir in letzter Zeit aufgefallen, dass sie oft von einer Flucht von Menschen aus der Zivilisation hinaus in die Natur handeln - und sei es nur eine kurze Flucht, eine Pause, ein Spaziergang, wie bei dem männlichen Protagonisten dieser Geschichte. Oder wie bei Freja, die sich in einem Baumstamm sitzend in ihre märchenhafte Kinderwelt zurückträumt. Um es in starker Anlehnung an ein Jean-Paul-Zitat zu sagen: "Die Erinnerung an die Kindheit ist das einzige Paradies, aus dem man nicht vertrieben werden kann", und an dieses Paradies lässt sich wohl am besten in der Natur erinnern." (Anja Zeltner)

In ihrem Text „Weil sich der Freitag wie ein Sonntag anfühlt“ spielen zwei Ich-Erzähler, die sich nicht kennen, ein zu spät zugestellter Brief und ein rotes Band die Hauptrollen ...

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Die 10 ausgezeichneten Autorinnen und Autoren des Prosawettbewerbs heute.gestern.morgen der Literaturstiftung Bayern im Porträt, inklusive Leseprobe - diesmal: Stefan Vidovic

  Stefan Vidovic, geboren 1988 in München, studiert seit 2009 Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim, Mitherausgeber der Jahresanthologie Landpartie 2011, Redakteur der Edition Pæchterhaus und Mitherausgeber der Literaturzeitschrift BELLA triste. Literarische Veröffentlichungen in verschiedenen Anthologien. Er lebt in Hildesheim und München.

"Süd" - so der Titel seiner Kurzgeschichte - heißt das Stadtviertel mit Plattenbauten an einer Eisenbahnstrecke, das die jugendlichen Kumpels Luka, Maxi und Tobi durchstreifen ...

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Die 10 ausgezeichneten Autorinnen und Autoren des Prosawettbewerbs heute.gestern.morgen der Literaturstiftung Bayern im Porträt, inklusive Leseprobe - diesmal: Lukas Spranger

Lukas Spranger wurde 1991 in Naila in Oberfranken geboren und begann nach dem Abitur ein Studium der Physik an der Universität Heidelberg. Er ist Organisator des Poetry Slam Hof und tritt als Performer, Autor und Musiker in Liveliteratur- und Musikprojekten sowie als Slam Poet auf kleinen und größeren Bühnen in ganz Deutschland auf. Erste Veröffentlichung: zwei Gedichte im um[laut]-magazin Ausgabe 11 (Mai 2012) Homepage: www.lukas-spranger.de

 

In seinem Text „Aus dem Leben eines Zwei-Euro-Stücks“ beschreibt Lukas Spranger den Weg eines Zwei-Euro-Stücks durch die Stadt und durch die Hände verschiedenster Menschen ...

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Die 10 ausgezeichneten Autorinnen und Autoren des Prosawettbewerbs heute.gestern.morgen der Literaturstiftung Bayern im Porträt, inklusive Leseprobe - diesmal: Heinz Helle

 

Heinz Helle wurde am 15. Oktober 1978 in München geboren. Er leistete seinen Zivildienst in der geschlossenen psychiatrischen Abteilung des Bezirkskrankenhauses Haar. Er studierte Philosophie und arbeitete nebenbei in verschiedenen Werbeagenturen als Texter. Von 2005 bis 2008war er Autor für Daheim, Online Magazin für philosophische Alltagskultur. Im Frühjahr 2010 war er als Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes in New York, um an der City University an seiner Doktorarbeit über Bewusstsein zu arbeiten. Seit Herbst 2009 ist er Student am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel.

Heinz Helle ist Stipendiat des Klagenfurter Literaturkurses 2012. Er ist zweiter Gewinner des Walter Kempowski Förderpreises 2011 der Hamburger Autorenvereinigung und Preisträger des Thuner Literaturfestivals Literaare 2010. Er veröffentlichte Texte in der Süddeutschen Zeitung, auf jetzt.de, in La Liesette Littéraire, im Bieler Tagblatt, sowie in Der Freitag.

Sein Text „In der U-Bahn“ beginnt mit einem nicht gesagten Wort während der allmorgendlichen U-Bahnfahrt durch New York ...

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Die 10 ausgezeichneten Autorinnen und Autoren des Prosawettbewerbs heute.gestern.morgen der Literaturstiftung Bayern im Porträt, inklusive Leseprobe - diesmal: Tobias Roth

"Die Biene ist immer wieder als Wappentier des Schreibenden eingeführt worden. Das unterschreibe ich mit aller Leidenschaft. Wenn ich den Herold meiner selbst spielen sollte (erheblichste Verzerrung), würde ich die Biene ausrufen und darauf achten, dass man mein Wappen nicht mit dem der Familie Barberini verwechselt: es sei denn, man ließe mich in der Via delle Quattro Fontane 13 in Rom einziehen. Dafür wäre ich bereit, so einiges zu tun. Nicht aber folgendes: zu verschweigen, dass ich die Biene mit vielen teile, dass die Biene sich in Teilung vervielfältigt, dass die Biene Unabhängigkeit und Authentie leugnet, dass es nichts Neues unter der Sonne gibt, aber ebenso wenig alte Bienen oder auch nur verwechselbare; und dergleichen mehr.

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Die 10 ausgezeichneten Autorinnen und Autoren des Prosawettbewerbs heute.gestern.morgen der Literaturstiftung Bayern im Porträt, inklusive Leseprobe - diesmal: Aleksandra Miladinovic  

Aleksandra Miladinovic schildert in „Zehn, zwanzig Jahre später“ die Kindheit und Jugend zweier Eisenbahnertöchter aus Einwandererfamilien in der Papinstraße in München - mit biographischem Hintergrund:

"Meine Eltern sind 1973 aus dem ehemaligen Jugoslawien nach Deutschland gekommen. Mein Vater arbeitete in dem Ausbesserungswerk Neuaubing bis zu seiner Schließung. Ich bin in der Papinstraße aufgewachsen.
Ich schreibe Kurzgeschichten. 'Zehn, zwanzig Jahre später' ist die erste Kurzgeschichte, die von mir veröffentlicht wird."

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Die 10 ausgezeichneten Autorinnen und Autoren des Prosawettbewerbs heute.gestern.morgen der Literaturstiftung Bayern im Porträt, inklusive Leseprobe - diesmal: Karoline Griebner 

 

"Karoline Griebner schreibt regelmäßig, seit sie alle Buchstaben kennt.
Frühen Theaterstücken für Kinder- und Jugendgruppen folgten Kolumnen und Kurzgeschichten – Honorierungen für diese bei verschiedenen Literaturwettbewerben bestärken Karoline auf ihrem Weg.  
Momentan arbeitet sie bevorzugt an pointierten Short Storys, Szenischem und einem ersten Romanprojekt." (Karoline Griebner)

Ihr Text „In ruhiger Nachbarschaft“ blickt hinein in die Gedanken und das alltägliche Leben der verschiedensten Bewohner der Stadelheimer Straße in München – vom Kneipenbesitzer bis zum Häftling in der JVA ...

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Die 10 ausgezeichneten Autorinnen und Autoren des Prosawettbewerbs heute.gestern.morgen der Literaturstiftung Bayern im Porträt, inklusive Leseprobe - diesmal: Florian L. Arnold

 
  Foto:c. walz,
fotofinder,
2011
      

 Florian L. Arnold über die Wurzeln seines Schreibens: 
"Familiär starke Anbindung an München und Umland - aufgewachsen mit den Brummeleien von Valentin und Sommer - intellektuell geformt durch die Zeichnungen von Ernst Hürlimann, die sich auch an den Wänden des Gästeklos im großmütterlichen Haushalt zuhauf wiederfanden - darum: starke Affinität zu dem dickbäuchigen Männlein mit der breiten Nase - späterhin reger Verzehr von Literatur aus anderen Zeiten, beispielsweise Rabelais, Sterne, Chaucer, Dickens, Pynchon - Widerstand gegen die Realität geleistet durch fortwährendes Kauen von Zitronenschale und Pepperoni aus dem Schongauer Land - Die Geschichte schließlich entstand auf einer 1958er Olivetti, die mir ein Gegner des digitalen Zeitalters schenkte, damit ich, von dem „“törichten Computerding“ befreit, dank harter Tastenarbeit Originelles schriebe...
Das Ergebnis ist die (ursprünglich als Theaterstück konzipierte) Erzählung 'Der heilige Antonius von Pasing', die durchaus Ähnlichkeit mit lebenden Kreaturen hat, jedoch hier und dort subtile literarische Verfremdung einsetzt." 

Arnolds Kurzgeschichte Der heilige Antonius von Pasing handelt von einer ungewöhnlichen Kindheit in einem Wirtshaus – mit grotesken Stammgästen, der resoluten Wirtin und Mutter des Protagonisten und einem unerwarteten Ende ... 

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Die 10 ausgezeichneten Autorinnen und Autoren des Prosawettbewerbs heute.gestern.morgen der Literaturstiftung Bayern im Porträt, inklusive Leseprobe - diesmal: Lene Albrecht 

"Beim Schreiben begleitet mich meist eine Neugier. Oder besser: Ich brauche die Neugier, um überhaupt mit dem Schreiben zu beginnen, denn im Prozess des Schreibens werden Bruchlinien sichtbar, trage ich Schichten ab, erforsche ich Leerstellen und Zwischenräume, um am Ende bei einer anderen Geschichte heraus zu kommen und wieder von vorn zu beginnen." (Lene Albrecht)

 

Lene Albrecht, geboren 1986 in Berlin, studierte Kulturwissenschaften in Frankfurt (Oder). Sie verbrachte mehrere Monate in Neuseeland, Frankreich und Togo, wo sie mit jungen Frauen Theater spielte. Veröffentlichung von Kurzgeschichten u.a. in der Literaturzeitschrift Macondo. 2010 wurde sie zum Hattinger Förderpreis für junge Literatur eingeladen. Zurzeit lebt und arbeitet sie als freie Autorin, Schreibvermittlerin und Kellnerin in Berlin. 2012 wird sie voraussichtlich das Studium am DLL aufnehmen.

Lene Albrechts Kurzgeschichte Eingemachte Bronze nach dem Fall spielt im Berlin der Nachwendezeit: Eine Frau mit Liebeskummer verliert sich im Apfelmuskochen, während das sozialistische Denkmal vor ihrem Fenster entfernt wird ... 

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Nach Geschichten über den Stadtalltag fragte die Literaturstiftung Bayern in ihrer Ausschreibung im Rahmen von Stadt.Geschichte.Zukunft und erhielt zahlreiche Texte über das Leben in der Stadt. Die 10 besten wurden von einer Jury ausgewählt und werden im Sommer in einer E-Book-Anthologie bei neobooks erscheinen.
Hier wollen wir die Autorinnen und Autoren vorstellen und bereits einen Blick in die ersten Zeilen der ausgezeichneten Kurzgeschichten gewähren ...  
 

         

Kenah Cusanit überzeugte mit ihrem Text „Macula in disco solis“ die Jury und wird mit dem mit 2000 € dotierten ersten Preis ausgezeichnet.
Die junge Autorin schildert in hoher sprachlich-literarischer Qualität die Wohnungssuche eines Studenten in der Bayreuther Altstadt und verknüpft diese private Situation mit der historischen Dimension, der Geschichte der Stadt und der Menschen. (Juryentscheidung

 „Ich schreibe gern Essagen. Der Neologismus steht für meine Definitionenfeindlichkeit. Die Essage: der Anfang vom Essay, das Ende von der Reportage. Oder ist das Ende doch der Anfang von Geschichte, von Gedicht? Fehlt nicht sowieso vor allem: ein M? Mmh.“ (Kenah Cusanit)

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Kategorien Journal

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